META*ELLE-EP

NEW EP META*ELLE OUT ON SPOTIFY, BANDCAMP, DEEZER, APPLE MUSIC, GOOGLE PLAY ETC.!


REVIEWS


OX-Fanzine


META*ELLE-EP
10/2018
Punk/HC-Fanzine (Print), Germany
https://www.ox-fanzine.de/

Battlehelm


META*ELLE-EP

10/2018
Online-Fanzine, Sweden
http://battlehelm.com/reviews/prototomb-metaelle/

Metaltalks


META*ELLE-EP

10/2018
Online-Fanzine, Germany
http://metaltalks.de/index.php/album-talks/7204-prototomb-ep-meta-elle-album-review.html

Konzerte

Prototomb Tour Dates

BOOKING: prototomb[ät]molekyl.audio

Info

Prototomb ist die weitergedachte Idee eines 14jährigen, der in den 90er Jahren mit dem Tennisschläger als Gitarre vor dem Spiegel posiert, und Rockstar werden möchte. Er schrubbt die Seiten wie ein Großer und blökt dazu nach Leibeskräften so laut er nur kann. Seine ersten Stromgitarren-Alben waren von AC/DC und Guns n’ Roses, doch schon innerhalb weniger Monate arbeitete er sich – erstmalig vom Rock- und Metal-Virus infiziert – über Metallica und Megadeth hin zu Obituary und schließlich Entombed, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen sollten. Es war die Zeit von Crossover und von Nirvana. Von Letzteren nahm der Teenager v. a. mit, dass man offenbar nichts können muss, um harte Musik zu machen. Ein Trugschluss, wie sich später herausstellen sollte, jedoch wichtig für ein späteres Selbstverständnis: Alles geht. Auch wenn wir keine Ahnung haben, wie… Die ursprüngliche Idee des Crossover hingegen verankerte sich so tief in seinem Kopf, dass es kein Problem war, sich gleichzeitig neue Schallplatten von Poison und von Faith No More zuzulegen. Der Drang, selbst Musik zu erschaffen folgte auf dem Fuße.
Zunächst wollte der Jüngling – wir nennen ihn mal Flo – eigentlich nur singen. Nach einigen Versuchen als Vokalist in lokalen Bands stellte er jedoch fest, dass niemand jene Art von grenzenloser Musik schreiben wollte (oder konnte), die ihm als Gesangsvorlage vorschwebte. Zudem wollte er gesangstechnisch von Anfang an einfach alles: Die Tiefen von Pete Steele, den Dreck von LG Petrov, die mehrstimmigen Harmonien der Red Hot Chili Peppers, von System of a Down und Alice in Chains sowie die Variabilität von Mike Patton. Schnell kam daher die Idee auf, eigene Limitationen durch die Hinzunahme weiterer Sänger zu egalisieren. In einer Zeit von LSD (Lead Singer’s Disease) fanden sich jedoch keine interessierten Kollaborateure, sodass Flo sich nach mehreren Stationen als alleiniger Vokalist und Gitarrist in seiner ersten „eigenen“ Band wiederfand. Das Songwriting erledigte er zwischenzeitlich zu großen Teilen auch selbst, sodass endlich die Art von Liedern entstehen sollte, die ihm immer schon vorgeschwebt hatte. Mitmusiker wechselten, Bands wurden gegründet und wieder aufgelöst, die Songs jedoch blieben und entwickelten sich mit der Zeit immer weiter. Bis Jahre später mit Jø (nennen wir die Person mal so) ein anderes Wesen in Flos Leben trat, das ähnlich getrieben war, und ebenfalls möglichst stilistisch offene Musik erfinden wollte. Allerdings ist Jøs DIY-Background mit schrägen Bluesgitarren, Queerpunk, Emo und Hardcore ein anderer.

Nachdem die beiden zwei gemeinsame Bands verschlissen und diverse Mitmusiker verwirrt und verärgert hatten, war es letztlich 2017 endlich so weit: Prototomb wurden aus der Taufe gehoben. Keine Kompromisse mehr, die Musik an oberster Stelle stehen und gefälligst entweder exakt so umgesetzt werden, wie sie in den Köpfen der beiden Multiinstrumentalisten erdacht worden war, oder… Nun, ein Oder stand eigentlich nicht zur Debatte. Dem Ganzen kam es mehr als zu Gute, dass Jø beträchtliche Erfahrung und Ambitionen in Sachen Sound und Tontechnik hatte.
Drei Songs, die ein möglichst großes Spektrum abdecken, wurden unter eigener Regie produziert. Flo an Gitarre und Gesang und Jø am Bass. Daniel (wir nennen ihn spaßeshalber mal so) nahm als Freundschaftsdienst die Drums auf und flüchtete wieder. Das Ergebnis liegt nun ab dem 06.07.2018 in Form der EP META*ELLE vor. Der Titel ist Programm. Handelt es sich irgendwie und irgendwo letztlich um Metal-Musik, ist doch stets eine zweite Ebene vorhanden. Ironie? Jein. Kenner*innen mögen meinen, herauszuhören, wovon welches Riff beeinflusst ist, was welche Gesangslinie und welchen Beat geprägt hat. Auch ein gewisses Augenzwinkern könnte man hie und da entdecken. Doch nehmen Prototomb ihren Universal-Metal völlig ernst und verbeugen sich tief vor allem, was sie geprägt hat. In punkto Titel nicht zu vergessen das weibliche Element „*ELLE“, das den Machismo der „herkömmlichen“ Metal-Szene ad absurdum führen soll. Abgesehen davon, dass ein Publikum gefunden werden will und Prototombs Musik auf die Bühnen gebracht werden soll, dient die Veröffentlichung auch als Köder für weitere Mitglieder.
Zwischenzeitlich wächst die Prototomb-Familie jedoch von selbst sehr organisch und mit Leon Hill konnte ein junges Talent an den Drums gefunden werden. Weitere Interessenten für eine Langzeitanstellung sind herzlich willkommen. Vermisst wird eine dritte eierlegende Wollmilchsau am Mikrofon und eine zweite Gitarre. Flo sieht die Gitarrenarbeit irgendwo in der Mitte zwischen Entombed, Prong, Stoner Rock, alternativem Gedönse und allerlei Stoner- und Doom-Bands. Da er jedoch (da sind wir wieder bei der Nirvana-Sache) niemals nennenswerten Unterricht hatte oder Interesse daran gezeigt hätte, jemals irgendetwas zu covern, sind seine Riffs möglicherweise etwas eigen. Es mag sein, dass er ungefähr alles falsch verstand, was er jemals gehört hat, was im Endeffekt ein gar seltsames Süppchen ergibt. Kommt dazu noch Sturheit und der unbedingte Wille, doppelläufige Leads einzubauen, verschreckte das bislang noch jeden anderen Griffbrettartisten. Die Songs stehen jederzeit im Vordergrund, jedoch kann in drei Minuten alles seine Spuren hinterlassen, was seit Anbeginn der Rock- und Metal-Zeitrechnung erfunden wurde.
Aus den 1990ern ins Hier und Jetzt. Über die Jahre kamen zig Einflüsse dazu: Jø zeigt viel Verständnis für allerlei Seltsames und schreckt weder vor angejazztem Noisecore zurück, noch vor elektronisch erzeugtem Beat-Brimborium und Flo ist mit einer Interessenspalette von Singer / Songwriter-Musik bis hin zu Grindcore ebenfalls nicht mehr zu retten. Wer sich vorstellen kann, wie Glenn Hughes zu einem Death Rock-Song bluesrockt ist hier ebenso wenig falsch wie jemand mit dem Selbstverständnis, dass man Pop Rock auch mit siebensaitigen Gitarren und Gebrüllpassagen kombinieren kann.
META*ELLE zeigt als Vorgeschmack, was im harten Musikbereich heutzutage noch möglich ist. Kein Gedengel, kein Abarbeiten an Skalen, sondern dicke Riffs, Hooks an jeder Ecke, spannende Songstrukturen und Personal, das die Hits am Fließband raushaut. Um zumindest am Ende noch die dicke Promo-Keule rauszuholen.
Ergänzend sei noch erwähnt, dass Flo und Jø Prototomb als eine Art Kollektiv begreifen. Somit sei jede*r eingeladen, sich zu beteiligen. Egal, wie viele Menschen derzeit involviert sind, alle Kreativen sind herzlich eingeladen in Teil- oder Vollzeit bei diesem Spaß mitzumachen.

Prototomb sind:

Florian Fröhlich: Gitarre, Gesang
Leon Hill: Schlagzeug
Jø Hartmann: Bass, Gesang

merch

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